Archiv für Kategorie Bericht
PM: Umbenennung der Mühlenstraße und Gedenktafel-Anbringung in der Ratzeburger Straße und zur
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Bericht, Texte, Texte anderer Initiativen am 25. November 2012
Am Donnerstag, den 22.11.2012, errichteten Antifaschist_innen der Antifa Herzogtum Lauenburg [AHL] in der Ratzeburger Straße in Mölln ein Gedenkschild, um an die Opfer des rassistischen Brandanschlages von 1992 zu erinnern. Der Pressesprecher der AHL, Jörg Meier, sagte dazu: „In der öffentlichen Wahrnehmung rückte der rassistische Brandanschlag in der Mühlenstraße in den Vordergrund, wobei oft der vorherige Anschlag auf ein Wohnhaus in der Ratzeburger Straße selten bedacht wird. Durch die Anbringung des symbolischen Gedenkschildes wollen wir auf diesen Brandanschlag hinweisen und den Opfern gedenken.“
In der Nacht zum 23.11.1992 verübten zwei Neonazis zwei Brandanschläge in Mölln. Lediglich am Haus in der Mühlenstraße, in welchem drei Menschen starben, erinnert daran eine Gedenktafel. In der Ratzeburger Straße wurden neun Bewohner_innen des Hauses zum Teil schwer verletzt. „Auch 20 Jahre nach den Geschehnissen halten wir es für wichtig, an die Opfer zu gedenken und auch die rassistische Stimmung damals sowie heute anzuprangern“, so Jörg Meier weiter.Bild der Umbennenung der Mühlen Straße.
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[MV] Vier Kundgebungen zum NSU-Aktionstag
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Bericht, Texte, Texte anderer Initiativen am 4. November 2012
Am 4. November 2011 explodierte in Zwickau ein Wohnhaus. Mit ihm flog eine Mordserie auf, die bundesweit aber auch international für Aufsehen sorgte, und deren Aufklärung auch ein Jahr danach noch regelmäßig Skandale in Parlamenten verursacht. Ein Jahr danach, am 4. November 2012, gingen bundesweit mehrere tausend Menschen, jedoch weniger als erhofft, auf die Straßen, um die Aufklärung der Mordserie zu fordern. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo der “Nationalsozialistische Untergrund” (NSU) Mehmet Turgut ermordete und mehrere Banküberfälle beging, fanden sich am Montag knapp 500 Menschen in mehreren Städten zusammen, um u.a. die Einsetzung eines Untersuchungsauschusses zu fordern. In Stralsund kam es dabei zu einem Angriff von Neonazis.
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Wolgast: Fackelmarsch gegen “Asylmissbrauch”
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Bericht, Texte, Texte anderer Initiativen am 25. Oktober 2012
Nun geht die NPD einen Schritt weiter. Am 9. November will die neofaschistische Partei einen Fackelmarsch in Wolgast durchführen. Zwar hatte die NPD bereits in der Vergangenheit eine Kundgebung vor dem Flüchtlingsheim durchgeführt, ein Fackelmarsch durch die Stadt stellt dennoch eine neue Qualität rechter Provokationen in Wolgast in Verbindung mit dem neuen Flüchtlingsheim dar.
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Hoyerswerda: Gedenken ja – aber es darf nicht wehtun
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Bericht, Texte anderer Initiativen am 14. September 2012
Für den 22. September 2012 mobilisiert die Initiative “Pogrom 91” aus Hoyerswerda und die bundesweite Kampagne „Rassismus tötet“ überregional zu einer antifaschistischen Demonstration in Hoyerswerda anlässlich des 21. Jahrestages der rassistischen Pogrome.
Unter dem Motto „Keine Ruhe für Hoyerswerda! – Gegen rassistische Zustände!“ soll ab 15 Uhr mit der Demonstration die Forderung nach einer dauerhaften Aufstellung eines Denkmals, welches an die rassistischen Pogrome im Jahr 1991 erinnert, Nachdruck verliehen werden.
Und wie bereits im letzten Jahr, zeigen politische Akteure in der Stadt Hoyerswerda, dass sie wenig gelernt haben. Doch der Reihe nach. Zum Rest des Beitrags »











