Archiv für Kategorie Allgemein
Mehr als 30 Veranstaltungen und direkte Aktionen im Rahmen der Aktionswochen – Antira in die Offensive!
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Allgemein am 9. April 2013
Im Rahmen der antirassistischen Aktionswochen vom 11.05 – 18.05 liefen bundesweit mehr als 30 Veranstaltungen und direkte Aktionen in mehr als 15 verschiedenen Städten.
Die antirassistischen Aktionstage waren Teil der Mobilisierung zu den bundesweiten Demonstrationen in Solingen und Berlin am 25. Mai. Diese thematisieren den Brandanschlag auf ein Wohnhaus in Solingen, welcher tödlich endete sowie die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl vor 20 Jahren!
Hier werden in den nächsten Tagen Veranstaltungsberichte sowie Zeitungsmeldungen gesammelt und veröffentlicht, um die Kreativität des Widerstandes darzustellen!
Aktionen und Berichte übersehen bzw. hier noch nicht veröffentlicht – schreibt uns an! rassismus_toetet@riseup.net
- Artikel zu Aktionstagen in der “jungen Welt”
- Kundgebung an der Ausländerbehörde in Göttingen
- Interview zu Aktionstagen in neues deutschland
- Gedenktafel an der Innenbehörde in Hamburg angebracht + Kurzfilm
- Angriff SPD Büro in Berlin
- antirassistischer Flashmob in Plauen
- Bericht Stadtrundgang in Leipzig
- Kundgebung und Award-Verleihung an Ausländerbehörde Berlin
- Interview mit Geflüchteten – entstanden in Erfurt
- Demobericht “REBEL WITH A CAUSE” in Göttingen + Zeitungsartikel
- Auswertung Veranstaltung “Lagerland Berlin”
- Banneraktion in Greifswald
- Fight Ausländerbehörde now in Nürnberg
Überblick bundesweite Aktionstage
Antirassistische Zeitung zum download
Aufruf zu antirassistischen Aktionstagen vom 11. bis 18. Mai 2013
Im Jahr 2012 jährten sich das rassistische Pogrom in Rostock-Lichtenhagen sowie der rassistisch-motivierte Brandanschlag in Mölln, bei dem drei Menschen getötet wurden, zum 20. Mal. Vermeintlich beeinflusst und angetrieben durch die Ereignisse Anfang der 1990er Jahre, nutzten CDU/CSU und FDP, unterstützt durch die Stimmen der SPD, die Situation, um ein lang gehegtes Vorhaben umsetzen zu können: die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl durch die Änderung des Artikel 16 des Grundgesetzes. Diese institutionelle Folge der rassistischen Zustände hat am 26. Mai 2013 seinen 20. Jahrestag, ebenso wie drei Tage später das Gedenken an den rassistisch-motivierten Brandanschlag in Solingen am 29. Mai, bei dem fünf Menschen durch Neonazis getötet wurden.
FIGHT RACISM NOW – 25. Mai 2013
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Allgemein am 9. April 2013
20 Jahre nach der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl
20 Jahre nach dem Mordanschlag von Solingen
Infoveranstaltungen und verschiedene Aktionen im Rahmen der Kampagne “FIGHT RACISM NOW”
21. Mai | Halberstadt | „ 20 Jahre Asylkompromiss – Flüchtlinge im Land der Frühaufsteher“ | 18:00 Uhr | ZORA e.V.
21. Mai | Halle | „ 20 Jahre Asylkompromiss – Flüchtlinge im Land der Frühaufsteher“ | 19:00 Uhr | Peißnitzhaus | Peißnitzinsel 4
21. Mai | Magdeburg | „ 20 Jahre Asylkompromiss – Flüchtlinge im Land der Frühaufsteher“ | 19:00 Uhr | Eine-Welt-Haus | Schellingstraße 3-4
21. Mai | Bitterfeld | „ 20 Jahre Asylkompromiss – Flüchtlinge im Land der Frühaufsteher“ | 18:00 Uhr | Helene-Lange-Schule | Dessauer Straße 9
21. Mai | Kremmen | antirassistische Bustour | 15 Uhr | Abfahrt O-Platz Berlin | Info
22. Mai | Berlin | Podiumsdiskussion | 19:30 Uhr | Festsaal Kreuzberg | Info
23. Mai | Berlin | Film + Diskussion | 20 Uhr | O-Platz | Info
25. Mai | Berlin | Demo | 14 Uhr | Info
25. Mai | Solingen | Demo | 13 Uhr | Info
31. Mai | Frankfurt/Main | Blockupy Deportation Airport | Info
Plakate und Flyer bestellen | hier
Auch die bundesweite Kampagne „Rassismus tötet!“ unterstützt die Initiative „Fight Racsim now!“. Kommt am 25. Mai diesen Jahres zu den bundesweiten Demonstrationen nach Berlin bzw. Solingen! In Berlin findet am 25.Mai eine Demo anlässlich des 20. Jahrestages der faktischen Abschaffung des Grundrechts auf Asyl statt. Parallel wird es in Solingen eine Gedenkdemonstration anlässlich des rassistisch motivierten Brandanschlages vor 20 Jahren geben. Erinnern heißt kämpfen – also lasst uns 2013 das deutsche und europäische Asylregime angreifen! Vom 11. – 18. Mai wird eine antirassistische Aktionwoche ausgerufen, bei welcher vielfältige Aktionen in mehreren Städten stattfinden werden. Am 16. Mai soll es in diesem Zusammenhang einen bundesweiten Aktionstag gegen die Ausländerbehörden geben. Beteiligt euch an den Aktionstagen – macht eigene Aktionen! 2013 – Antira weiter in die Offensive! Zum Rest des Beitrags »
Demo gegen Rassismus und Ausgrenzung
Am 06. April wird es in Hamburg eine bundesweite Demonstration gegen Rassismus und Ausgrenzung geben.
Zusammenfassung der Demonstration | StopItKampagne |Pressemitteilung | Fotos | weitere Fotos |
gemeinsame Zuganreise aus Berlin am 06.04 | Bhf Alexanderplatz | Treff 9:00 Uhr | Abfahrt 09:45 Uhr
Auch “Rassismus tötet” unterstützt den Aufruf des Bündnis “Hamburg gegen Rassismus”:
Alltäglicher Rassismus
Rassismus ist in Deutschland ständig präsent. Er geht nicht nur von einzelnen (Neo)Nazis aus, sondern ist fest in der Gesellschaft, der Politik, den Medien und der Wissenschaft verankert. Diskriminierenden Begriffe, die z.B. Menschen auf ihre wirtschaftliche Verwertbarkeit reduzieren und die kulturrassistische Gleichsetzungen des Islam mit „Ehrenmorden“ oder „Terrorismus“, tragen zu einem feindlichen gesellschaftlichen Klima bei, das in offener Gewalt, wie in den Brandanschlägen von Rostock-Lichtenhagen oder den NSU-Morden, seine Zuspitzung findet.
[Göttingen]“Wechselgeld? – Gibts nicht!” Ein Dokufilm über rassistische Sonderbehandlung am Beispiel des Gutscheinsystem
In Anwesenheit der Filmemacher*innen
Am kommenden Montag wird vor dem Göttinger Verwaltungsgericht eine Klage gegen das Gutscheinsystem geführt. Doch worum handet es sich bei dieser praktischen Auslegung des Asylbewerberleistungsgesetzt und was bedeutet das für den*die Einzelne*n?
Der Film “Wechselgeld? Gibts nicht!” zeigt unmissverständlich auf, wie Gutscheine gleichermaßen für institutionelle wie alltäglichen Rassismus stehen. Nicht nur, dass Menschen ohne festen Aufenthaltsstatus eine Sonderbehandlung erfahren – wer an der Kasse mit Gutscheinen bezahlt, hat definitiv mit Schikanen und Diskriminierungen zu kämpfen.
Der Film begleitet mit versteckter Kamera mehrere Flüchtlinge bei etwas eigentlich ganz alltäglichen – Einkaufen. Dabei wird deutlich wir Rassismus Wirkung entfaltet und zugleich, dass dieses System nicht allein von Parlamentarischer Seite am Laufen gehalten wird, sondern von allen die daran partizipieren.
Gleichzeitig dokumentiert der Film der Erfurter Filmpiraten aber auch Formen des Widerstands und solidarischen Organisierung gegen rassistische Praktiken.
Do, 21.02.12 – 20 Uhr – JuzI Barraum, Göttingen
Der Filmabend ist zugleich Mobilisierungsveranstaltung für Proteste gegen die hiesige Gutscheinpraxis.
Kommt am Montag zur kritischen Begleitung des Gutscheinprozess vor dem Göttinger Verwaltungsgericht – Treffpunkt 09:00 Uhr Berliner Allee 5, Göttingen
Und lasst uns anschließend gemeinsam das Urteil in der Stadt verkünden!
Geben wir uns nicht zufrieden, dass die Gutscheinpraxis irgendwann eingestellt wird – fordern wir die sofortige Bargeldauszahlung und den Fall aller rassistischer Sondergesetze!
Solidarisiert euch mit den Betroffenen – am 27.02. ist Gutscheinausgabe.
Aktionstag vor der “Ausländerbehörde” am Mittwoch 27.02.13 – ab 08 Uhr
Hiroshimaplatz, Göttingen
[B] Filmvorführung: Residenzpflicht
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Allgemein am 11. Dezember 2012
Filmvorführung: Residenzpflicht
Do. 27.12.2012 | 20h | Bunte Kuh (Bernkastelerstr. 78, 13088 Berlin-Weißensee)
weitere Infos zum Film: residenzpflichtdoc.com | Antifaschistische Initiative Nord-Ost (AINO)
Wir zeigen den dieses Jahr in Berlin erschienenen Film “Residenzpflicht” (71 Min.). Für Geflüchtete befinden sich in Deutschland an alltäglichen Orten Grenzen. Die Auswirkungen von willkürlich gezogenen Bewegungsradien und anderen rechtlich verankerten Beschränkungen für Geflüchtete werden im Film verdeutlicht.
Anschließend antifaschistisches Kneipenkonzert mit dem Liedermacher David. Es gibt leckere Soligetränke.
Spendenaufruf: Grechtigkeit für Oury Jalloh! – Spendet für ein unabhänigiges Brandgutachten!
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Allgemein am 25. November 2012
Kontoinhaber: Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.
Bank: Bank für Sozialwirtschaft
Bankleitzahl: 100 205 00
Kontonummer: 12 33 601
Zweck: Brandgutachter
Seit sieben Jahren wird von der Justiz in Sachsen-Anhalt der Tod von Oury Jalloh in der Gewahrsamszelle Nr. 5 des Polizeireviers Dessau verhandelt. Am 7. Januar 2005 verbrannte er in den Räumen der Polizei am hellichten Tag. Dieser Vorgang ist bis heute nicht aufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft hat zwar Anklage gegen Polizeibeamte erhoben, hat aber von Anfang an behauptet, Oury Jalloh hätte selbst das Feuer gelegt, das ihn getötet hat. Wir haben das nie geglaubt!
Von dem Landgericht Dessau wurden die angeklagten Polizisten im Dezember 2008 freigesprochen. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil auf und verwies das Verfahren zurück. Seit Januar 2011 wird vor dem Landgericht Magdeburg verhandelt. Näher an die Wahrheit hat das Verfahren nicht geführt, vielmehr ist deutlich geworden, dass vertuscht und gelogen wird. Dem vom Gericht beauftragten Brandsachverständigen ist vorgegeben, dass Oury Jalloh den Brand selbst gelegt hat. So kann es keine gerechte Entscheidung geben, so kann man die Wahrheit nicht finden!
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Störaktion: Uwe Schünemann soll die Fresse halten zu Freiheit
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Allgemein am 19. November 2012
Antirassistische Aktivist*innen intervenieren bei heuchlerischer Rede Uwe Schünemanns +++ Freiheit gibt es hier nur im Schwitzkasten +++ Friedland als deutsch-nationaler Tummelplatz
Einstimmung auf den Niedersachsen-Wahlkampf Anfang 2013 / Via. “Rassismus tötet!”-Göttingen
Während im Lager in Friedland Flüchtlinge interniert werden, erklären Stadt und das Land Niedersachsen sich selbst als „Tor zur Freiheit“. Gegen die Verdrängung des rassistischen Alltags, der in Friedland praktiziert wird, wendeten sich am Freitag, den 16.11.2012, antirassistische Aktivist*innen während der Festrede des Innenministers Uwe Schünemann
„Wenn Uwe Schünemann davon spricht, das Friedländer „Grenzdurchgangslager“ sei seit langer Zeit ein Ort des Neuanfangs, der vielen Menschen Grund zum Hoffen gegeben habe, ist dies blanker Hohn. Denn im Lagerkomplex Friedland gibt es für die wenigsten Hoffnung auf ein Leben ohne Verfolgung.“ kommentiert Sirina Matschka vom Bündnis „Rassismus tötet!“ die Rede des für eine massive Abschiebepolitik bekannten Ministers.
Friedland bedeute für die Menschen Abschied, Ankunft, Hoffnung – „und dann werden sie abgeschoben!“ entgegnet es Schünemann aus dem Publikum. Die Heuchlerei vom „Tor der Freiheit“ wird unterbrochen von kritischen Zwischenrufen. Im Festzelt werden Plakate mit der Aufschrift „Rassismus tötet – durch Pogrome, Asylgesetze, Abschiebung und geistige Brandstiftung“ entrollt. Uwe Schünemann wurde durch diese Aktion die Bühne genommen. Die Aktivist*innen übernehmen diese Bühne und skandieren: „Abschiebung ist Folter, Abschiebung ist Mord! Bleiberecht für alle jetzt sofort!“ Zum Rest des Beitrags »
Aufruf zur Anti-VS-Demo am 10.11. in Köln: Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Allgemein am 9. November 2012
Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen
Demonstration am 10.11.2012 in Köln-Chorweiler
Das Bündnis “Verfassungsschutz auflösen!” ruft für den 10.11.2012 unter dem Motto “Verfassungsschutz auflösen – Rassismus bekämpfen!” zu einer Demonstration in Köln-Chorweiler vor dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) auf.
Vor einem Jahr wurde bekannt, dass die NaziterroristInnen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) sieben Jahre lang unter den Augen der Sicherheitsbehörden zehn Menschen ermorden und zwei Sprengstoffanschläge verüben konnten. Jahrelang leugnete die Polizei die rassistischen Hintergründe der Morde und machte die Opfer auch noch zu Tätern, indem sie in Richtung organisierter “Ausländer-Kriminalität” ermittelte. Eine Angehörige eines Opfers musste neunmal als Verdächtige bei der Polizei erscheinen, andere wurden monatelang von verdeckten ErmittlerInnen ausgespäht.
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Aufruf für Anti-Verfassungsscutz-Demo: Deutsche Zustände aufmischen!
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Allgemein am 9. November 2012
Aufruf des Antifa AK Köln zur Demonstration gegen den Verfassungsschutz am 10. November 2012 in Köln-Chorweiler.
Am 4. November 2011 wurde die Öffentlichkeit über das unfassbare Treiben eines „Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) informiert. Diese Gruppe zog 13 Jahre lang – von den staatlichen Behörden angeblich unbemerkt – mordend und Bomben werfend durch die Republik und tötete zehn Menschen.
Die Zeit der rassistischen Pogrome war Ausgangspunkt für den späteren NSU. In der herrschenden gesellschaftlichen Wahrnehmung sind diese Pogrome kaum präsent und wenn doch, werden sie als tragische historische Ausfälle betrachtet. Dabei sind die Nazi-Morde nur die Fortsetzung der Pogrome der 90er Jahre mit anderen Mitteln. Diese Marginalisierung der damaligen Pogrome im öffentlichen Bewusstsein und der rassistischen Gewalt heute wird auch ermöglicht durch ein mehrheitsgesellschaftliches Selbstverständnis als liberal und weltoffenen. Die Aufdeckung der NSU-Morde hat unmissverständlich vor Augen geführt, dass Nazis in diesem Land weiterhin töten und der Staat peinlich berührt wegschaut.
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Audio: Der Verfassungsschutz – Ein brauner Traditionsverein
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Allgemein am 8. November 2012
Audiobeitrag der Kampagne “Rassismus tötet!” [Lokalgruppe Berlin] über die nationalsozialistische Tradition des Verfassungsschutzes und dessen stetige personelle Besetzung durch alte und neue Nazis.













