Archiv für Kategorie Aktion
Demo gegen Rassismus und Ausgrenzung
Am 06. April wird es in Hamburg eine bundesweite Demonstration gegen Rassismus und Ausgrenzung geben.
Zusammenfassung der Demonstration | StopItKampagne |Pressemitteilung | Fotos | weitere Fotos |
gemeinsame Zuganreise aus Berlin am 06.04 | Bhf Alexanderplatz | Treff 9:00 Uhr | Abfahrt 09:45 Uhr
Auch “Rassismus tötet” unterstützt den Aufruf des Bündnis “Hamburg gegen Rassismus”:
Alltäglicher Rassismus
Rassismus ist in Deutschland ständig präsent. Er geht nicht nur von einzelnen (Neo)Nazis aus, sondern ist fest in der Gesellschaft, der Politik, den Medien und der Wissenschaft verankert. Diskriminierenden Begriffe, die z.B. Menschen auf ihre wirtschaftliche Verwertbarkeit reduzieren und die kulturrassistische Gleichsetzungen des Islam mit „Ehrenmorden“ oder „Terrorismus“, tragen zu einem feindlichen gesellschaftlichen Klima bei, das in offener Gewalt, wie in den Brandanschlägen von Rostock-Lichtenhagen oder den NSU-Morden, seine Zuspitzung findet.
Aufruf zur Refugees Revolution Demo
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Aktion, Aufruf am 8. März 2013

Wir rufen zur Unterstützung der Refugees Revolution Demo am 23. März auf!
Zusammenfassung Demo | Radio | Indymedia | Fotos | Asylstrike
Bericht zur Demonstration “Gegen jeden Sozialdarwinismus!”
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Aktion, Demo am 29. Januar 2013
Bericht zur Demonstration “Gegen jeden Sozialdarwinismus!”
150 Menschen protestieren gegen das Urteil im Prozess gegen die Mörder des Wohnungslosen André K. und gegen Sozialdarwinismus – Gericht berücksichtigt sozialdarwinistisches Tatmotiv nicht – Spendenaufruf für ein würdiges Begräbnis von André K. Zum Rest des Beitrags »
Demonstration/Kundgebungen anlässlich des Auftaktes des NSU Prozesses
Verfasst von rtgoe unter Aktion, Aufruf, Texte, Texte anderer Initiativen, Veranstaltung, Veranstaltung am 29. Januar 2013
Es wird eine gemeinsam
e Busanreise aus Berlin geben | Bustickets erhaltet ihr während der Infoveranstaltungen zum NSU – Prozessauftakt | Termine Infoveranstaltungen:
27. März | 19 Uhr | Salon der Rosa-Luxemburg- Stiftung | Infos hier & hier
28. März | 20 Uhr | Irving Zola Haus | Ohlauer Str. 12 | Infos hier
05. April | 19:30 Uhr | Nachbarschaftshaus | Urbanstraße 21 |
09. April | 20 Uhr | M29 | Malmöer Str. 29 | mit Referent_innen der antifa nt
weitere bundesweite Infoveranstaltungen auch in deiner Stadt!
gemeinsame Anreise auch aus deiner Stadt!
Aufruf Bündnis
Aufruf der antifa - nt
Zusammenfassung Demo: Bündnis | Indymedia | Angriff Staatsanwaltschaft | Fotos I | Fotos II |
Kundgebungen am Tag des Prozessbeginns:
>> Der Prozessbeginn wurde auf den 06. Mai 2013 verschoben <<
Di. 16. April | Karlsruhe | Lidellplatz | 18 Uhr | findet statt >> Infos
Mi. 17. April | Bremen | Bahnhofsvorplatz | 17 Uhr >> Info
Mo. 06. Mai | München | Gericht | 8 Uhr | Nymphenburgerstr./Sandstr. >> Info
Mo. 06. Mai | Berlin | Kottbusser Tor | 10 Uhr >> Info
Mo. 06. Mai | Berlin | Bundestag (Platz der Republik) | 12 Uhr
Mo. 06. Mai | Göttingen | Jacobikirchhof | 17 Uhr >> Info
31.01. – Kundgebung gegen das Lager Breitenworbis
Verfasst von rtgoe unter Aktion, Kundgebung am 29. Januar 2013

Gegen Rassismus & Isolation! Kommt zur Kundgebung am 31.01.2013 um 16 Uhr vor dem Landratsamt in Heiligenstadt! Zugtreffpunkt um 14:45 Uhr am Bahnhof Göttingen
Das Isolationslager Breitenworbis stand schon vor längerem in der Kritik
Aufgrund des unbedingten Willens der Behörden und politisch Verantwortlichen, die Flüchtlinge weiterhin zwischen Landstraße, Feldern und Gülletanks zu isolieren, und aufgrund der starken Einschüchterung der Flüchtlinge durch Heimleitung und Ausländerbehörde hat sich dort noch nichts geregt. Nun soll mit einer Kundgebung am 31.01.2013 in Heiligenstadt erneut der Druck auf die Behörden erhöht werden und die Solidarität mit den in Breitenworbis Lebenden zum Ausdruck gebracht werden.
Um ein Zeichen gegen die strukturelle rassistische Isolation von Flüchtlingen in Thüringen zu setzen und um Entschlossenheit gegen die Verfolgung politisch aktiver Flüchtlinge mittels Residenzpflicht und Schikane der Ausländerbehörden Widerstand zu leisten, werden geflüchtete Frauen aus Breitenworbis den direkten Verantwortlichen für das dortige Lager einen Offenen Brief offiziell überreichen. Verantwortlich sind die Ausländerbehörde und das Sozialamt im Landratsamt Heiligenstadt.
Deshalb: Zeigt euch solidarisch und kommt um 16 Uhr zur Kundgebung vor dem Landratsamt in Heiligenstadt! Für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Unterdrückung! Unterstützt den Widerstand und die Forderungen der Menschen!
Break Isolation! Alle Flüchtlingslager schließen!
[LE] Filmvorführung: „Revision“
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Aktion, Film, Leipzig, Veranstaltung, Veranstaltung am 14. Januar 2013
23.01.2013 | Leipzig | Filmvorführung: „Revision“
20.00 Uhr | Cineminémathèque in der naTo | Karl-Liebknecht-Str. 48
mit anschließender Diskussion mit dem Regisseur Philip Scheffner.
Veranstalter*innen: “Rassissmus tötet!” – Leipzig & Cinémathèque Leipzig
Dokumentarfilm „Revision“
(BRD 2012, OmU, Dok, 106 min)
Am 29. Juni 1992 entdeckt ein Bauer zwei Körper in einem Getreidefeld in Mecklenburg-Vorpommern. Ermittlungen ergeben, dass es sich bei den Toten um rumänische Staatsbürger handelt. Sie werden bei dem Versuch, die europäische Außengrenze zu überschreiten, von Jägern erschossen. Diese geben an, die Menschen mit Wildschweinen verwechselt zu haben. Vier Jahre später beginnt der Prozess. Welcher der Jäger den tödlichen Schuss abgegeben hat, lässt sich nie beweisen. Das Urteil: Freispruch. dpa meldet: „Aus Rumänien ist niemand zur Urteilsverkündung angereist.“
In den Akten stehen die Namen und Adressen von Grigore Velcu und Eudache Calderar. Ihre Familien wussten nicht, dass jemals ein Prozess stattgefunden hat.
Mit REVISION wird ein juristisch abgeschlossener Kriminalfall einer filmischen Revision unterzogen, die Orte, Personen und Erinnerungen miteinander verknüpft und ein fragiles Geflecht aus Versionen und Perspektiven einer „europäischen Geschichte“
Der Film läuft auf Deutsch, Englisch und Rumänisch mit deutschen Untertiteln in der naTo. Es wird eine 35mm-Kopie projiziert.
Die Veranstaltung ist Auftakt der kritischen Auseinandersetzung mit der faktischen Abschaffung des Grundrechtes auf Asyl in Deutschland, das sich 2013 zum 20. Mal jährt.
[LE] Vortrag: Fortress Europe – Das europäische Grenzregime verändert sich
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Aktion, Infoveranstaltung, Leipzig, Veranstaltung, Veranstaltung am 13. Januar 2013
16.03.2013 | Leipzig | Vortrag: Fortress Europe – Das europäische Grenzregime verändert sich: Eine politische Bestandsaufnahme über Grundlagen, Mythen und Kämpfe
19.00 Uhr | Fischladen | Wolfgang-Heinze-Str. 22
Referent*innen: Initiative Grenzenlos | Veranstalter*innen: “Rassismus tötet!” – Leipzig
In vielen politischen Diskursen wird die EU als Festung beschrieben, doch so elektrisierend das Symbol der Festung Europa auch ist, die Festung verändert sich, das Bild wird brüchig. Die Mauern bewegen sich, haben Schlupflöcher und Korridore. Postkoloniale Herrschaftsstrukturen materialisieren sich durch Sicherheitsabkommen zwischen EU-Mitgliedsstaaten und Transitstaaten. Nationalstaaten und auch die Europäische Union produzieren Identitätsmuster, welche notwendigerweise Menschen (rassistisch) ausschließen. „Verwertbare Migrant*innen“ werden angeworben und geduldet, scheinbar „nicht verwertbare Migrant*innen“ illegalisiert und kriminalisiert. Zum Rest des Beitrags »
[B] Soliparty für “Rassismus tötet!”-Kampagne
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Aktion, Fest / Party am 18. Dezember 2012
Soliparty: “ANTIFASCIST BEATS”
Sa. 29. 12. 2012, Berlin, Jugend[widerstands]museum, Galiläakirche
22.00 Uhr, Rigaer Straße 9 – 10, 10247 Berlin
Styles: Drum ‘n Bass, Alltimes, Techno
Facebook-Event zur Party
Dj’s:
Detrend City Rockers [Fucking drum 'n bass]
KOMAndo Beretto[Esential wild Style / Krachtigall]
Discoism [frisch aus der Großraumdisco]
Hezschlagmusik [Techouse]
Flare 5 [Drum 'n Bass / Basstion]
Visuals:
@wischi [Dreschwerk-Kollektiv]
Die Einnahmen gehen an die Kampagne “Rassismus tötet!” und antifaschistische Arbeit in Nordostberlin.
[B] Veranstaltung: Solikonzert für antirassistische Fahrradwerkstatt
Verfasst von rassismustoetetkampagne unter Aktion, Fest / Party am 14. Dezember 2012
Veranstaltung: Solikonzert für antirassistische FahrradwerkstattSa. 22.12.2012, Berlin, WB13
20.00 Uhr, Am Berl 13
Wie jeden letzten Samstag im Monat brummt der Wohnblock wieder. Solikonzert zugunsten der antirassistischen Fahrradwerkstatt “Los Solidarios” (kostenloser Verleih und Reperatur für Migrierte).
Es spielen:
Dropping Dice (Rock aus Berlin)
Veto (Punk-Rock aus Potsdam)
Maximum Pwnage (Rock aus Berlin-Hsh)
Samstag | 22.12. | 20h | WB13
Eintritt: Spende.
Soliaktion wg. Urteil in Oury Jalloh Prozess in Göttingen
Spontandemo anlässlich der heutigen Urteilsverkündung im Mordfall Oury Jalloh +++ 50 Teilnehmer*innen demonstrieren in Göttingen gegen rassistische Morde +++ Bürger*innen und Polizei greifen zu drastischen Mitteln um Demonstrant*innen zu stoppen
Über 50 antirassistische Aktivist*innen versammelten sich am frühen Abend in der Göttinger Altstadt, um dem Mord an Oury Jalloh zu gedenken und eine Verurteilung der Mörder einzufordern.
Die Aktion wird auch von „Rassismus tötet! Göttingen“ unterstützt.
Oury Jalloh wurde im Januar 2006 in einer Dessauer Arrestzelle von Polizisten ermordet. Sie verbrannten ihn bei lebendigem Leib. In einem mittlerweile vier Jahre dauernden Prozess wird staatlicherseits versucht den Mord zu vertuschen und Jalloh vorgeworfen, sich selbst angezündet zu haben. Nachdem die Oury Jalloh Initiative eine Neuverhandlung des Mordes erkämpft hatte, lieferte der Prozess nun weitere stichhaltige Indizien, die einen Mord durch die Dessauer Beamten eindeutig machen. Trotzdem wurde Dienstgruppenleiter Andreas Schubert heute nur wegen fahrlässiger Tötung verurteilt – der Tot von Oury Jalloh ist aber nicht einfach so passiert, es war ein gezielter Mord. „Heute Nachmittag wurde in Magdeburg ein weiteres Kapitel rassistischer Geschichte geschrieben. Wer einen gefesselten Menschen anzündet, handelt nicht fahrlässig sondern ist ein rassistischer Mörder! Das Urteil ist angesichts der Beweislage ein absoluter Skandal.“ so Sirina Matschka von „Rassismus tötet! Göttingen“
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